Trudi (Renate Schmack) betreibt zusammen mit Kathi (Birgit Täger-Trapp) den Dorfladen in Bimbach. In Kürze wird das einjährige Jubiläum gefeiert, zu dem die Vorsitzende des Gewerbevereins (Renate Süß) eine Rede halten soll und der Lieferant des Ladens (Manfred Sakoucky) die neu erworbene Kühltheke liefert. Doch die dazu benötigten 5.000 Euro, die Trudi in der Kasse lagert, werden von Dieben gestohlen. Die beiden Langfinger Tom Wollstedt und Eddi Vogel – Stammkunden des Ladens (Thorsten Müller und Charly Diel) – wollten sich damit einen Jugendtraum (Heavy-Metal-Kreuzfahrt) erfüllen und dachten, das Geld wäre versichert, was sich aber als falsch herausstellt und das Ende des Dorfladens bedeuten könnte. Also besorgen sie das „gestohlene“ Geld mit Hilfe einer List wieder, und am Ende stehen die beiden als Retter des Dorfladens da und das Jubiläum kann doch noch gefeiert werden. Doch da erscheinen die beiden Ehefrauen (Betti Schmitt und Stefanie Eckart), die Gerüchten nach mitbekommen haben, dass ihre Gatten gemeinsam eine Frau geschwängert haben sollen. Als das gemeinsame „Baby“ sich dann aber nur als geheime Planung für die kostspielige Heavy-Metal-Kreuzfahrt anstatt „Einkehrtag im Kloster“ herausstellt, beruhigen sich die Gemüter wieder. Und ohne Geld – sowieso keine Reise. Wenn da nicht noch das verschmähte Einschreiben vom arbeitslosen Eddi Vogel herumliegen würde, das ihm eine Entschädigung in Höhe von 155.000 Euro für über 30 Jahre Betriebszugehörigkeit bestätigt. Die Heavy-Metal-Kreuzfahrt kann also doch angetreten werden und die beiden Ehefrauen werden dazu natürlich auch als kleine Entschädigung für die Aufregungen mitgenommen.

Neben den Hauptdarstellern sorgten viele andere Akteure auf der Bühne für Trubel und Heiterkeit. Vor allem die Putzfrau (Christel Hedrich) brachte das Publikum mit ihrer wirbelnden Klobürste und vielen lustigen Gesten zum Toben. Der Haus-Elektriker „Schmitti“ (Karsten Täger) sorgte nicht nur im Dorfladen, sondern auch bei Kathi für die richtige Spannung, und das Ehepaar Goldbarsch (Henrike Meyer-Helfrich und Josef Helfrich) mischte sich gerne unters Volk, um den neuesten Tratsch mitzubekommen.